Eine Art Tagebuch zum Wesen von TWH Hunti… 

“Typisch TWH” – und doch Riesen Unterschiede von Fall zu Fall

Hunti ist mein zweiter Tschechoslowakischer Wolfshund (TWH), ich habe ihn zweijährig adoptiert Anfang Dezember 2019. Mein erster TWH war Camots, auch den hatte ich mit zwei Jahren adoptiert, Camots ist vor drei Jahren gestorben.

Ich möchte hier einige Gedanken festhalten, wie typisch und doch unterschiedlich TWHs sein können – denn diese beiden, Hunti und Camots, die sich vom Aussehen her wie eineiige Zwillinge gleichen, könnten verschiedener nicht sein. Das ganze vor dem Hintergrund der Eigenheiten des TWH, die gern hier noch mal gut zusammengefasst nachgelesen werden können: https://www.zooplus.de/magazin/hund/hunderassen/tschechoslowakischer-wolfshund

Camots hat mich damals “kalt erwischt” und überrollt wie ein Güterzug: die ersten sechs Monate waren die Hölle für uns beide – Missverständnisse, Frust, Verzweiflung… Ich hatte ihn im Tierheim entdeckt, hatte “Hundeerfahrung” (James, ein characterstarker Labrador Athlet) und im Tierheim war man nach zwei Wochen täglicher Kennenlern-Besuche überzeugt, dass ich der Richtige war…

Neben den Schwierigkeiten, einen Wolfshund richtig zu lesen und zu führen, haben mich folgende  Situationen kalt erwischt und komplett überfordert:

  • Ein TWH, der von seiner Familie weggegeben wurde, wird aus seiner “heilen Welt herausgerissen”, er versucht im Tierheim irgendwie die Welt zu verstehen (aber alles ist fremd, bedrohlich und kalt…) und wartet, dass sein Herrchen wiederkommt. Dann kommt da dieser Fremde… Das hinterlässt Spuren. Es gibt diverse Meinungen, die eine Adoption von TWHs für extrem schwierig halten (It takes a special home to devote the next 12 to 15 years to a Czechoslovakian Wolfdog as these dogs rarely can be successfully re-homed. >> Read more <<
  • Wenn man es trotzdem wagt und es erfolgreich durchzieht, wirst Du für den adoptierten TWH “die Luft” zum Atmen: er wird die Trennungsängste nie ganz ablegen und Du wirst solange er lebt, nie wieder etwas länger als 2-3 Stunden allein tun, d.h. Du darfst auch nicht krank werden, oder einer Arbeit nachgehen, die längere Trennung bedeutet. Man kann dies zwar irgendwie organisieren und durchziehen, es hat aber immer Konsequenzen und führt nachhaltig zu Störungen im Verhalten
  • “Weiterleben wie bisher” ist keine Option: Insbesondere die ersten sechs Monate hat man nur ein Projekt, eine Aufgabe: den TWH in sein Leben integrieren und ihm den Neustart erleichtern – DANACH wird es auch für Herrchen leichter (aber nie wieder wie vorher… ) Es ist ein Bootcamp für beide Seiten, Hardcore.
  • Man kann mit einem adoptierten TWH nicht auf die Hundespielwiese spazieren und denken, es passiert schon nichts. Das geht im Einzelfall setzt aber einiges an Erfahrung und Kontrolle voraus. Unser Spielplatz sind die “Outdoors”, der Wald, die Berge, das Wasser…

Drei Jahre nach Camots’ Tod, und zwar just an dem Tag, an dem ich behauptet hatte, nie wieder einen Hund zu nehmen…, habe ich von Hunti’s Schicksal erfahren >>Story hier<<

Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, bin aber davon ausgegangen, dass es diesmal durch meine TWH Erfahrung leichter wird… Ja, träum weiter… Anders ja, aber nicht leichter… 😉 Jetzt, knapp drei Monate nach der Adoption, wird es langsam ruhiger: gegenseitiges Vertrauen entwickelt sich und erste Fortschritte sind spürbar.

Gemeinsamkeiten bei beiden, bis zu einem gewissen Grad, TWH typisch…

  • Anspruch auf volle Integration “auf Augenhöhe”, Partner statt “Knecht” (anders als Hunde!)
  • Anspruch auf intakte Hierarchie (starke Hand, Schwäche wird nur moderat toleriert)
  • Absolute Ergebenheit, insbesondere nach Schlüsselerfahrungen wie Rettung aus dem Wasser oder vor angreifenden Hunde-Rudeln (Rumänien…) oder Auseinandersetzungen mit Hunde-Besitzern…
  • Feinste, ausdrucksstarke Kommunikation
  • “Lesen” des Herrchens wie ein offenes Buch, hier wird “studiert” bis der Arzt kommt, Lücken gefunden, getrickst…
  • Scheuheit bis hin zu Panik-Attacken und katzenhaftes, reflexives Wegspringen bei Indikatoren von Gefahr oder Überraschungen

Nun zu den Unterschieden zwischen den beiden Kandidaten:

 

  • Hunti Banti / vs Camots
  • lustig / statt ernst,
  • kontaktfreudig / statt zurückhaltend,
  • fressgierig / statt ausgewogene, selbstkontrollierte Ernährung
  • sensibel, zartbesaitet / statt hardcore
  • nervenstark / statt Panikattacken
  • an der Leine wie ein Lamm / statt an der Leine wie ein Bock (Camots ist bei mir sein ganzes Leben frei gelaufen…, Leine war “stress für beide”, Hunti ist an der Leine Mega entspannt…)
  • “Kläffer” (bellt gern…) / statt still
  • macht sein Geschäft mitten auf dem Weg / statt versteckt oder “hoch” z.b. auf Baumstümpfen
  • Kopfhaltung beim Touren “auf dem Boden” / statt “Nase in der Luft”
  • Stadtkind / statt Wildnis-Experte
  • Komplett desinteressiert an Spielen und Wiederholungen / statt motivierter und begeisterter Spielgefährte und unermüdlicher Ball und Kong Retriever!

Thema “Futter-Rausch” / orale Befriedigung: Mein letzter TWH, Camots, kannte das Thema nicht. Camots hatte immer Futter im Napf und nahm nur, was er brauchte, auch im Park und im Wald. Selbst, als er vor der Adoption noch im Tierheim war, hat er lieber gehungert, als irgend etwas zu tun, was ihm nicht passte. Sprich er war nie mit Futter bestechlich – und das hat sich auch sein Leben lang nicht geändert. Beim Wandern, im Wald und in der Stadt, war der Kopf oben und die Umgebung wurde konstant auf “allen Kanälen” gescannt und beurteilt. Unser jetziger Kandidat, Hunti Banti, ist in vielen Dingen genau das Gegenteil. Der Kopf ist beim Wandern permanent unten, die Nase auf dem Boden – immer auf der Suche nach der nächsten oralen Befriedigung… Gefressen wird alles, Reste, Knochen und Kot. Nicht der eigene, aber der von anderen Hunden – und als Delikatesse, der von Menschen… Alles in allem eher “Sammler” Verhalten als “Jäger”. Gene? 

Er ist mit Futter leicht zu bestechen und ist verfressen. (wuchs zusammen mit Labrador in einem Restaurant auf… ). Hunti navigiert durch den Tag von einer Mahlzeit zur nächsten und wartet teilweise Stunden vor der Küche, bis der Napf wieder gefüllt wird… (auch wenn es grad etwas gab…). Für Leckerli tut er alles, vergisst was er grad tut und es ist Glück pur.

Das Fressverhalten seines Hundes hat Hunti’s Geschwister Herrchen “Des Kobold” treffend so beschrieben: “Da meint man, er hätte noch nie was zu fressen bekommen. Er läßt sich auch gar nichts beibringen, vor lauter Wahn Futter zu kriegen, null Aufmerksamkeit, null Ruhe, Null Geduld… den ganzen Tag…”

So ist es bei uns auch: Hunti kommt zwischendurch auch nicht zur Ruhe und schläft mal eine Stunde, sondern bewacht die ganze Zeit die Küchentür. Trauen kann ich ihm mit freiliegendem Essen nicht – während er ansonsten respektvoll mit meinen Dingen umgeht, stiehlt er innerhalb von Sekunden, sobald er denkt, ich bin nicht aufmerksam. Die Unterordnung funktioniert allerdings: wenn ich ihn stelle, klappt der Kiefer runter und das Essen fällt raus… 😉 Auch geht er, wenn der Napf gefüllt wird, erst an das Futter, wenn ich es erlaube. Auf den Spaziergängen reicht es inzwischen, wenn ich “Nein” sage, falls die Nase über etwas Interessantes wandert – und Knochen fallen aus dem Schnabel, sobald es “AUS!” ballert…

Zum Futter: Nachdem Hunti von seiner Familie aufgegeben wurde, hatte er schlimmen Durchfall, für über zwei Wochen. Ich habe das, erst mit Reis und Huhn, dann mit Happy Dog Junior in Griff bekommen, füttere ab und zu Karotten, Huhn und alles was er stiehlt… dazu, und steige gerade auf Josera Festival um. Die Mengen sind ausgiebig. Zugeflüstert wird Huhn Karotten, Leckerli, was sonst so anfällt… Das Geschäft wird 3x mal täglich verrichtet und ist inzwischen von ordentlicher “Qualität”, mittags meist etwas kleiner und immer noch öfter mal “dünn”.

Genug zum Futter, hier ein paar Punkte zur “Scheuheit” und zum Sozialverhalten:

Hunti’s Vorgänger Camots war extrem scheu: der ist die ersten Wochen in Todes-Panik verfallen, wenn in 5km Entfernung ein Güterzug vorbeigefahren ist, Volksfeste, Uniformen, Kostüme waren eine Katastrophe – da hätte er sich jedesmal fast lieber von einer Klippe gestürzt als das zu ertragen und war auch kaum zu halten und zu bändigen. Auch da ist Hunter komplett das Gegenteil: während er sonst eher ein Sensibelchen ist, jucken ihn derartige Reize überhaupt nicht: der steht 5m neben den Schienen und schaut interessiert, wenn der Zug vorbeirattert – wahrscheinlich überlegt er, ob da was zu Fressen drin ist… 😉 Kommt ein Uniformierter überraschend um die Ecke, ist das Interesse gross, aber Anzeichen von Panik sind nicht erkennbar.

Hunti liebt es in der Stadt von fremden Menschen begrüsst und gestreichelt zu werden und andere Hunde zu treffen ist das Grösste! Camots hat sich für Fremde nicht interessiert (hat sich bei Kontakt mit “neuen Menschen” meist angewidert weggedreht… ) und ich konnte ihm bei Treffen mit anderen Rüden nie trauen (die wurden gern zerlegt…). Das war eine schwierige Konstellation: zum einen war Camots ein Bock an der Leine – die Spaziergänge waren wesentlich entspannter ohne Leine, aber wehe wenn irgendwo überraschend ein Rüde auftauchte…

Bestätigt wurde bei Camots mit Spiel, Stimme und “Schulterklopfen”.

Ein gewisses Interesse scheint bei Hunti beim “Ziehen” vorzuliegen: die ersten Tests, mich auf dem Skateboard durch die Welt zu ziehen, verlaufen mehr als erfreulich:

  • keinerlei Scheu vor dem “Rattern” des Boards,
  • gute Awareness zum Skateboard, der eigenen Position, mir (Tollpatschigkeit würde hier schnell weh tun und gefährlich für Hundepfoten, Mensch und Umwelt,
  • sehr gute Reaktion auf Richtungskorrektur (lenken…),
  • einigermassen manage-bar bei Ablenkungen (andere Hunde, FUTTER…),
  • recht gute “Service-Einstellung” die ihm sonst eher fehlt…
  • Natürlich fehlt noch jede Menge Kondition und Power – die Lust ist schnell raus. Aber das Bootcamp läuft… 😉

Spielen/Balgen: Hunti ist extrem präzise mit der Beisskraft beim Spielen (auch mit anderen Hunden) oder wenn er mal eine Hand in den Schnabel nimmt. Vor allem aber reagiert er blitzschnell, auf ein “Auaaa!” oder “Au!” wenn es mal zu viel wird. Untereinander bei den Hunden funktioniert es ja ähnlich: da wird auch gefiept, gequietscht und geklagt, bevor es richtig weh tut – sprich “moderiert”. Bei zu kräftigem “Knuffen” von Hierarchie-Oberen gibt es halt auch mal eine vor den Latz… 😉

Jagen:

Ähnlich wie mit Camots, kann ich mit Hunter relativ unbesorgt durch den Wald laufen. Er stellt keinem Wild nach und wenn sich ein Interesse aufbaut, kann ich es stoppen.

Allerdings hatten wir neulich eine interessante Erfahrung:

In Rumänien gibt es in der freien Wildnis Schafzucht ohne Ende, d.h. oft trifft man alle paar Kilometer auf Herden, Schäfer, Herdenhunde, Unterstände etc. Neulich haben wir bei einem Schäfer angehalten, der mich besorgt fragte, ob das ein Wolf sei und ob er gefährlich sei – offensichtlich aus Angst um seine Tiere. Als ich lachend verneinte, fragte er: wollen wir mal einen Test machen? Worauf ich siegessicher erwiderte, klar, logisch…. Daraufhin holte er ein frisches Lamm aus seiner Hütte und hielt es Hunti hin. Der hat es natürlich gleich in seinen riesigen Schnabel genommen – natürlich ohne zuzubeissen: So wie wir halt das Lamm “anfassen” würden… Allerdings wurde er danach reicht aktiv und . ich nehme an – wollte mit dem Lamm spielen. Beide Reaktionen hat der Schäfer allerdings so beurteilt, dass er das Lamm fressen wollte – und eben doch ein Wolf sei… Übrigens ist dieser Test ein echter Test, der von den Schäfern eingesetzt wird um neue Hütehunde auf Sicherheit im Umgang mit den Schafen zu prüfen… Mich hat die Situation etwas ratlos hinerlassen, da ich mir nicht hundertprozentig sicher bin, ob Hunti wirklich nur gespielt hätte…

Begegnungen mit “Wo kann ich das kaufen” Menschen:

Aufgrund des imposanten Aussehens und des majestätischen Wesens, kann man sich mit einem TWH an der Leine nie über fehlende Aufmerksamkeit beklagen… Das führt leider auch dazu, dass der TWH auch gern als Prestige-Objekt oder zum Angeben und Vorzeigen ausgewählt wird. Dummerweise wird bei Prestige-Objekten in der Regel nicht erwartet, dass sie extrem “High maintenance” sind, der Besitzer sein Leben KOMPLETT umstellen muss und trotzdem mit Sicherheit an seine Grenzen gebracht wird. In meinem Umfeld wüsste ich niemanden, dem ich die Haltung eines TWH empfehlen würde – es bedarf einfach zu viel “Commitment”. Auch ich habe diesmal lange überlegt, ob ich mich wieder auf diese Situation einlasse, habe es aber getan, weil ich von Hunti fasziniert war und ihm ein tolles Leben bieten wollte. Und obwohl er es mir (für TWH Verhältnisse) sehr leicht macht, war ich schon mehrfach an meinen Grenzen. Lange Spaziergänge in den Bergen und im Wald, regelmässige, stetig wachsende Belastung und Herausforderungen sind bei uns der Schlüssel zu einem mehr oder weniger entspannten Alltag. Nun stellt Euch vor, jemand nimmt so einen Hund, der denkt:

  • er kann den TWH im Alltag auf dem Grundstück parken
  • so weiterleben wie bisher und
  • ab und zu Sonntags zum Angeben in den Park

Ich treffe diese Sorte relativ oft…, die sind leicht zu erkennen an der ersten Frage “Was kostet so etwas” und “Wo kann ich so einen Wolf kaufen”… 😉 Ich sage manchmal, dass die nicht verkäuflich sind und nur unter Insidern vermittelt werden, weil sehr anspruchsvoll und aufwendig zu halten…

Die Klassiker, die wir sonst noch oft unterwegs hören:

  • ist das ein Wolf?
  • oh, ist der gross
  • ist der gefährlich
  • welche Rasse?
  • darf ich anfassen?

Das Zusammenleben im Alltag:

In den ersten knapp drei Monaten mit Hunti bin ich auf folgende Herausforderungen getroffen:

  • ACHTUNG – die Wichtigste und absolut typische: den adoptierten TWH Hunti lässt man nicht allein!! weder in der Wohnung (wird zerstört) noch im Auto (wird zerstört), noch in der Box (TWH nimmt Schaden, Box wird zerlegt…), noch im Zwinger (terrorisiert Nachbarschaft, psychische Belastung). Die Lösung ist langfristig und wird bei uns durch das langsame Gewöhnen an die Box in Angriff genommen. Im Moment (seit drei Monaten…) mach ich NICHTS mehr allein, Hunti geht mit zum Einkaufen, Haarschneiden, Autoservice, Restaurant… Vor dem Cafe und dem Zahnarzt wird er angekettet (Leine wird durchgebissen) und er wartet unter permanentem und lautstarkem Protest. Für einige Meetings sind meine Kollegen sogar zu uns in die Wohnung gekommen, alles andere per Skype… Beim Zähneputzen, unter der Dusche, auf der Toilette, beim Kochen steht er neben mir, meist an mein Bein angelehnt … (ausser unter der Dusche…). Beim Arbeiten (Schreibtisch) liegt er zwei Meter neben mir im Hundebett und schläft – das ist auch die einzige Periode, wo er tagsüber zur Ruhe kommt (sprich: mehr arbeiten…!) 
  • Kot und Müll fressen, dann Durchfall…  – konsequentes Überwachen, warnen “Nein”, Abbrechen “Aus”, den Dreck aus dem Maul klauben (Drohung, Protest, Fiepen ignorieren…), ärgerlich kommentieren “Pfui, Du Schwein…;-)” / “Alter Scheisse-Fresser” und Nähe entziehen
  • Lebensmittel stehlen – abgewöhnen
  • Freunde und Besuch zur Begrüssung anspringen – abgewöhnen

Location:

Als ich Camots damals übernommen habe, hatte ich ein Haus mit grossem Grundstück direkt am Waldrand. Dachte, das wäre perfekt… Für die ersten Monate habe ich zusätzlich einen grossen Zwinger gekauft (ich glaube es waren 3x4m) und den auch oben verschlossen. Dachte, das wäre perfekt… ALLES Theorie !!! Ein Grundstück oder der Wald hat weder Camots noch Hunti interessiert !! Wenn ich nicht mit draussen bin, gab es lautstarken Protest – und die Türe wurde bewacht, diesmal von aussen und ohne Ruhephasen. Beide interessiert das Grundstück nicht – so lange ich nicht mit draussen bin. Ich habe mich deshalb aus logistischen Gründen diesmal für eine Wohnung direkt am Park – aber ohne Grundstück entschieden, und das funktioniert tadellos. Wir gehen nach dem Aufwachen und vor dem Schlafengehen spazieren (im Park) und tagsüber meist ein grösser Ausflug in die Natur. Deshalb, und das ist nur meine persönliche Meinung, ist die Bedingung “Haus mit Grundstück” für die Haltung eines TWH zwar praktisch – aber eben nicht kritisch – und geht am eigentlichen Problem vorbei.

Abschluss:

Wolfshunde sind speziell und absolut “high maintenance” – aber gerade dadurch kann man auch extrem viel von ihnen lernen und ihr majestätisches Wesen geniessen. Es tut extrem gut und ist notwendig, sich mit Gleichgesinnten darüber auszutauschen und festzustellen, da viele mit ähnlichen Herausforderungen kämpfen, bzw. wie unterschiedlich die Herausforderungen sind. Das ist einer der Gründe für diesen Text. Also meldet Euch 😉